Die Slowakei plant die Fertigstellung von zwei aufgrund von Geldmangel seit 1992 eingemotteten Atomreaktoren am Standort Mochovce. Das AKW Mochovce gilt allgemein als das gefährlichste Atomprojekt dieser Zeit.
Einwendungen sind bei uns noch bis Dienstag, 13.10.09, 6:00 Uhr möglich!
Die Reaktoren mit einer völlig überholten Technologie aus den 70-er Jahren verfügen über keine Schutzhülle, sind demnach auch nicht terrorsicher und können NICHT auf heute übliche Standards nachgerüstet werden.
Am 7.9. startete die 30-Tagesfrist für die für die Slowakei verpflichtende grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung, während der alle BürgerInnen Ihre Stellungnahmen einreichen können.
Das slowakische UVP-Gesetz ist jedoch so konstruiert, dass die Einwendungen einfach ohne Konsequenzen im Papierkorb entsorgt werden können. Das Verfahren droht damit zur Farce zu werden. Diese Situation steht allerdings im Widerspruch zum EU-Recht. Die einzige sinnvolle Möglichkeit des Protestes besteht daher in Verbindung Ihrer Einwendung mit einer Beschwerde gegen die Verletzung des EU-Rechts, welche gleichzeitig an die EU-Kommission übermittelt wird (an die EU-Kommissare Andris Piebalgs und Stavros Dimas). Zusätzlich wird auch die bisher untätige Bundesregierung aufgefordert, die Rechte der Verfahrensteilnehmer zu schützen und für die Klärung der zentralen Sicherheitsfrage - fehlende druckfeste Schutzhülle - zu sorgen. Unsere Online-Protestaktion bietet Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Protest nicht - wie von der Atomlobby gewünscht - einfach im Papierkorb des slowakischen Umweltministeriums endet.
Die Slowakei ist verpflichtet eine grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung durchzuführen. Nachdem im Frühjahr das Vorverfahren abgeschlossen wurde, haben die slowakischen Behörden jetzt die UVE an Österreich übergeben. Die Unterlagen sind jedoch völlig inakzeptabel:
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Pläne für Mochovce 3&4 sehen keine Schutzhülle (Containment) vor. Der Frage, wie schwere Unfälle, Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe beherrscht werden können wird in der UVP nicht nachgegangen.
- Die Bauarbeiten haben schon ohne abgeschlossene UVP begonnen womit das gesamte Verfahren als Farce entlarvt wird.
- Eine Alternativenprüfung des Standorts und der Technologie wie sie die relevante Gesetzgebung vorsieht, fehlt völlig.
- Sicherheitsfragen inklusive grenzüberschreitende Folgen schwerer Unfälle werden viel zu allgemein und auf völlig unzulänglicher Datenbasis behandelt.
- Die Die Datenbasis auf der die UVE beruht ist fragwürdig und lückenhaft.
- Die Endlagerproblematik ist ungelöst.
- Die Haftungssummen sind viel zu niedrig angesetzt und Österreich kann keinen Schadenersatz im Falle eines Unfalls erwarten.
Alle Hintergrundinformation zum UVP-Verfahren finden Sie auf der Website www.mochovce.com
Bitte helfen Sie mit Mochovce 3&4 zu verhindern und informieren Sie auch Freunde und Bekannte über die Möglichkeit zum Online-Einspruch gegen Mochovce 3&4.
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